Warum Cobots ideal für sich wiederholende und gefährliche Aufgaben sind

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Cobots

Cobots sind wendige und flexible Helfer in Produktionshallen. Im Rahmen der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) arbeiten die Roboter ohne Schutzzäune und Käfige in einem Raum mit menschlichen Mitarbeitern zusammen. Mit einem Pick and Place System ausgestattete Cobots entlasten Menschen von monotonen Arbeitsabläufen und körperlich anstrengenden Tätigkeiten.

Die Greifer der Cobots mit einer bestimmten Antriebsart (Vakuum, pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch) heben Gegenstände an und setzen sie an einer anderen Stelle wieder ab. Dieses Wirkprinzip macht man sich vorwiegend in der Automobilindustrie, aber auch in vielen weiteren Branchen zunutze. Mitarbeiter sind durch die Cobots von stets gleichförmigen Tätigkeiten entlastet und haben dadurch freie Ressourcen für anspruchsvollere Aufgaben. Körperlich beschwerliche Arbeiten, die eine Verletzungsgefahr bergen und letztlich zu Verschleißerscheinungen führen, erledigt der Roboter in einer gleichbleibenden Kontinuität. Damit steigt die Produktivität und gleichzeitig sinken die Ausfallzeiten durch Arbeitsunfälle und Krankheit.

Anwendungsbeispiele für den Cobot-Einsatz

Einsatz in Produktionshallen

In vielen Werkhallen großer und mittelständischer Betriebe sind Cobots branchenübergreifend unverzichtbare Helfer in der industriellen Fertigung. Sie entlasten Mitarbeiter von nicht ergonomischen Arbeitsabläufen und dem Heben hoher Gewichte. Vor allem älteren Mitarbeitern, die körperlich nicht mehr so belastbar sind, kommt der Einsatz der maschinellen Helfer sehr entgegen. In der Produktion erzielen Cobots durchweg hochwertige Ergebnisse. Sie verbessern die Effizienz, da sie zu jeder Tages- und Nachtzeit einsetzbar sind, keine Pausen benötigen und nicht durch Krankheit oder Urlaub ausfallen.

Cobots für Palettiertätigkeiten

Das Palettieren gehört in Betrieben zu den unliebsamen Aufgaben. Die damit verbundenen Tätigkeiten sind eintönig und einseitig körperlich belastend. Die Verletzungsgefahr ist hoch. Große Erleichterungen schaffen mit einem Pick and Place System ausgerüstete Palletiercobots. Sie verrichten die anstrengenden Arbeiten zuverlässig und präzise, ohne dabei zu ermüden. Es ist sogar möglich, sie rund um die Uhr einzusetzen. Die Reichweite und maximale Last sind abhängig vom Cobot-Modell.

 

Trennung von Mensch und Maschine bei gefährlichen Tätigkeiten

Zwar ist die MRK mit modernen Cobots, also die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter in einem Raum, die Regel. Jedoch gibt es Bereiche, in denen eine räumliche Trennung zum Schutz der Mitarbeiter sinnvoll und aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen notwendig ist. Das ist dann der Fall, wenn Cobots schwere, gefährliche und spitze Gegenstände anheben und bewegen. Um eine Unfallgefahr auszuschließen, führen Cobots solche Tätigkeiten in einem abgetrennten Raum aus, zu dem ihre menschlichen Kollegen keinen Zutritt haben.

Allgemeine Schutzeinstellungen beim Einsatz von Cobots

Drosselung der Kraft des Cobots bei Zusammenarbeit mit Menschen

Teilen sich der Cobot und menschliche Mitarbeiter einen Arbeitsraum, sind bestimmte Einstellungen des Roboters notwendig. Aus Sicherheitsgründen ist die Kraft und das Arbeitstempo der Cobots so weit zu drosseln, dass von ihnen zu keiner Zeit eine Gefährdung der Mitarbeiter ausgeht.

Programmierung der Cobots zur Gewährleistung des Arbeitsschutzes

Um einen Cobot für die sichere Ausführung einfacher Tätigkeiten zu programmieren, benötigt man heute keine spezifischen Fachkenntnisse mehr. Von der Einrichtung des Werkzeugs und der Festlegung der Wegstrecken und Bewegungen bis hin zur Gewährleistung der Sicherheit für die Mitarbeiter gelingt die Programmierung in wenigen Schritten. Intuitive Software und Konfigurationsvorlagen erleichtern die Einstellungen.

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